:Ambitionen der nachhaltigen Mobilität
In jüngeren Jahren hat das Unternehmen darüber hinaus begonnen sich aktiv für die Mobilitätswende einzusetzen und es sich zur Mission gemacht mit voraus-schauenden, nachhaltigen und innovativen Lösungen signifikante Beiträge im Sinne des Gesamtmobilitätssystems und Einschränkung der globalen Erwärmung zu leisten. Demnach hat die ASFiNAG unter Federführung des betriebsinternen Mobilitätsmanagers Florian Koch ein um-fassendes Mobilitätskonzept entwickelt, welches Dimensionen Klimaneutralität, soziale Gerechtigkeit und ökonomische Tragfähigkeit verbindet.
Die ASFiNAG ist die Betreiberin des österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes und zeigt, wie nachhaltige Mobilität erfolgreich im Unternehmen und Millionen ihrer Kund:innen umgesetzt werden kann. Mit über 3.000 Mitarbeitenden (MA) und jährlich mehr als einer Milliarde Euro Investitionen verfolgt sie ein klares Ziel: Mobilität klimaneutral, effizient und inklusiv zu gestalten. Die ambitionierte Strategie umfasst sowohl interne Prozesse des Unternehmens als auch die Weiterentwicklung der Infrastruktur für Nutzende.
:Konzept des Betrieblichen Mobilitätsmanagements
Insofern möchten wir zunächst den Aktionsradius der firmeninternen Mobilität präzise elaborieren. Die Maßnahmensetzung seitens des Unternehmens erfolgte hierbei über drei konkrete Stoßrichtungen, welche nachstehend schematisch aufbereitet werden.

Die Herangehensweise der ASFiNAG entspricht hierin einer holistischen Kampagne und umfasst sowohl hauseigene Mobilität als auch Initiativen für die Bewegungsmuster sämtlicher Nutzer ihrer Infrastrukturen entlang von österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen.
:Bausteine im Mobilitätsmanagement
1. Digitale Effizienz – Verkehrswege durch Digitalisierung vermeiden
Der erste Schwerpunkt beläuft sich auf die Agenda Digital First und die konsequente Nutzung digitaler Kommunikationsmittel. Jene wurde zuweilen der Covid-19 Pandemie initiiert und seither kontinuierlich ausgeweitet. Hierbei werden einberufene Treffen, die ursprünglich Dienstreisen zu den Firmenstandorten oder Partneragenturen verursacht hätten, zunehmend in digitale Räume verlagert und in Form von virtuellen Meetings abgehalten. Dies ist in der ASFiNAG mittlerweile zum Regelbetrieb und bevorzugtem Format des Austausches geworden, sodass in situ Besprechungen, Schulungen, Abstimmungen, sonstige Termine lediglich bei Notwendigkeit physisch vollzogen werden. Dieser inkrementelle Wandel hat die Anzahl unnötiger Dienstreisen und berufsbedingter Verkehrsteilnahmen merklich verringert und somit positiv zum internen CO₂-Fußabdruck beigetragen. Die Agenda Digital First stellt daher eine tragende Säule des betrieblichen Mobilitätskonzepts der ASFiNAG dar.
Der erste Schwerpunkt beläuft sich auf die Agenda Digital First und die konsequente Nutzung digitaler Kommunikationsmittel. Jene wurde zuweilen der Covid-19 Pandemie initiiert und seither kontinuierlich ausgeweitet. Hierbei werden einberufene Treffen, die ursprünglich Dienstreisen zu den Firmenstandorten oder Partneragenturen verursacht hätten, zunehmend in digitale Räume verlagert und in Form von virtuellen Meetings abgehalten. Dies ist in der ASFiNAG mittlerweile zum Regelbetrieb und bevorzugtem Format des Austausches geworden, sodass in situ Besprechungen, Schulungen, Abstimmungen, sonstige Termine lediglich bei Notwendigkeit physisch vollzogen werden. Dieser inkrementelle Wandel hat die Anzahl unnötiger Dienstreisen und berufsbedingter Verkehrsteilnahmen merklich verringert und somit positiv zum internen CO₂-Fußabdruck beigetragen. Die Agenda Digital First stellt daher eine tragende Säule des betrieblichen Mobilitätskonzepts der ASFiNAG dar.
Um die virtuelle Zusammenarbeit künftig weiter zu verbessern, werden die betriebsinternen technischen Ausstattungen der Mitarbeitenden regelmäßig optimiert. Neben der Bereitstellung von leistungs-fähigen Endgeräten und ergonomischem Zubehör wie Tastatur und Bestuhlung wurden professionelle Videokonferenz-systeme etabliert, die eine simplifizierte digitale Kommunikation ermöglichen. Ergänzend entwickelte ASFiNAG den sogenannten „Videokonferenz-Knigge“, der ihren MA Handlungsanleitungen zur effektiven Durchführung von virtuellen Meetings vermittelt. Diese Maßnahmen helfen nicht nur dabei, die Qualität von Online-Besprechungen zu steigern, sondern fördern auch eine Meeting-Kultur, die Zeitressourcen schont und Arbeitsorganisation hebt.
Ein zentraler Ansatz ihrer Mobilitätsstrategie ist die Agenda „Digital First“. Sie setzt auf die konsequente Nutzung digitaler Kommunikationsformate, wodurch Dienstreisen drastisch reduziert werden konnten. Virtuelle Meetings sind zum Standard geworden und werden durch moderne technische Ausstattung, ergonomische Arbeitsplätze und professionelle Videokonferenzsysteme unterstützt. Ergänzend dazu hat ein eigens entwickelter „Videokonferenz-Knigge“ die Qualität der Online-Zusammenarbeit verbessert. Damit gelingt es, nicht nur Emissionen einzusparen, sondern auch die interne Arbeitsorganisation effizienter und ressourcenschonender zu gestalten.
Während digitale Lösungen viele Dienst-reisen ersetzen können, bleibt die tägliche An- und Abreise der MA zu/von den 59 Rastplätzen, 42 Autobahnmeistereien, 6 Mautstellen und 9 Verkehrsmanagementzentralen der ASFiNAG äußerst wesentlicher Bestandteil des betrieblichen Alltags. Um jene Fahrten klimafreundlicher zu gestalten, hat die Firma seit einigen Jahren zahlreiche Interventionen eingeführt, welche eine Reduktion motorisierter Individualverkehre ermöglichen und alternative Fortbewegung und Antriebe fördern. Schwerpunkt liegt dabei auf der Transition des betrieblichen Fuhrparks zu Elektromobilität. Demzufolge wurden seit 2017 über 300 E-Fahrzeuge in ihren Fuhrpark aufgenommen und mit der Installation von 169 Ladepunkten an einzelnen Firmenstandorten ergänzt. Das ambitionierte Ziel der ASFiNAG ist es, im Verlauf des Jahres 2025 die vollständige Elektrifizierung der Unternehmensflotte zu erreichen. Dies umfasst nicht nur Dienstwägen, sondern seit 2016 auch operative Fuhrparke der Autobahnmeistereien, in denen derzeitig sukzessive auf E-Leichttransporter transferiert wird.

Diese speziell für den betrieblichen Einsatz konzipierten Fahrzeuge haben genügend Reichweite für tägliche Fahrten und tragen dazu bei, dass der operative Betrieb des Unternehmens signifikant klimaneutraler abgewickelt wird. Demnach ermöglicht die Umstellung jährliche Einsparungen von über 1.400 Tonnen CO₂ Äquivalente, was etwa den Emissionen von 7.000 Flügen von Wien nach Berlin gleicht.

Parallel zur Elektrifizierung des Fuhrparks wurde auch die Nutzung der Dienstfahr-zeuge optimiert, um die Fahrzeugflotte effizienter zu verwalten. Die Einführung eines Poolfahrzeugkonzepts, das über ein digitales Reservierungssystem organisiert wird, erlaubt es MA, Fahrzeuge bedarfsgerecht zu buchen, anstatt auf individuell zugewiesene Dienstwägen angewiesen zu sein. Diese Maßnahme führte zur Reduktion von etwa 200 Stück konventionellen Dienstfahrzeugen, wodurch weitere Kosten gesenkt und ökologischer Fußabdruck minimiert werden konnte.
ASFiNAG setzt zudem gezielt auf die Förderung von öffentlichen Verkehrsmitteln als Alternative zu Dienstfahrzeugen. Durch die Einführung eines ÖBB-Businesskontos können MA Zugreisen direkt über das Unternehmen buchen, ohne Kosten vorstrecken zu müssen. Die-se Initiative hat sich als wirksam erwiesen, denn es konnten bereits über 1.000 Bahnfahrten verzeichnet, was zur Einsparung von 136 Tonnen CO₂ geführt hat. Um die Inanspruchnahme längerer Bahnreisen attraktiver zu gestalten, wurde zu-dem festgelegt, dass Fahrten ab Dauer 2 Stunden erster Klasse gebucht werden können, um komfortable und produktive Reisezeiten zu gewährleisten.
Darüber hinaus hat ASFiNAG alternative Mobilitätslösungen für kurze Dienstwege eingeführt. Dazu gehört u.a. Bereitstellung von E-Bikes und E-Scootern, die speziell in urbanen Sphären effiziente Möglichkeit bieten, zeitextensiv und völlig emissionsfrei von A nach B zu gelangen.
Hierfür wurde eine Pilotphase mit der multimodalen „Wegfinder“-App gestartet, um Nutzung verschiedener Mobilitäts-formen leichter zu kombinieren und Dienstreisen effizienter gestaltet.
Da die tägliche An- und Abreise zu zahlreichen Standorten ein wesentlicher Teil des Arbeitsalltags bleibt, verfolgt die ASFiNAG eine konsequente Elektrifizierung ihres Fuhrparks. Über 300 E-Fahrzeuge und fast 170 Ladepunkte wurden bereits integriert, mit dem Ziel, bis 2025 eine vollständig emissionsfreie Flotte zu erreichen. Ergänzt wird diese Transformation durch ein digitales Poolfahrzeugkonzept, das den Einsatz von Dienstwagen effizienter gestaltet und die Zahl konventioneller Fahrzeuge deutlich senkt. Gleichzeitig werden Bahnfahrten gezielt gefördert: ein ÖBB-Businesskonto erleichtert die Buchung und macht die Bahn zu einer komfortablen Alternative, die bereits erhebliche CO₂-Einsparungen ermöglicht hat. Auch E-Bikes und E-Scooter kommen zu-nehmend zum Einsatz und erweitern das nachhaltige Mobilitätsangebot für kurze Wege.
Über die betriebliche Mobilität hinaus engagiert sich die ASFiNAG auch dafür, die private Mobilitätsnutzung ihrer Mitarbeitenden im Sinne eines Employer Brandings nachhaltiger zu gestalten. Ziel ist es, durch gezielte Anreize die Akzeptanz und Nutzung klimafreundlicher Alternativen zu erhöhen und langfristige Verhaltens-änderungen herbeizuführen.
Eine innovative Maßnahme stellt die kostenlose Privatnutzung von Elektro-Poolfahrzeugen an Wochenenden dar. MA haben die Möglichkeit, diese Fahr-zeuge ab Freitagnachmittag zu verwenden und sie bis Montagmor-gen privat zu nutzen. Diese Maßnahme dient nicht nur als niederschwellige Möglichkeit, Elektromobilität im Alltag zu testen, sondern hat auch dazu geführt, dass viele MA ihr privates Mobilitätsverhalten überdacht haben. Mittlerweile wurden bereits über 1.000 Ausleihvorgänge registriert, und zahlreiche MA haben sich aufgrund dieser Erfahrungen dezidiert für die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges im Privatleben entschieden.
Um das Bewusstsein für nachhaltige Mobilitätsformen weiter zu stärken, setzt ASFiNAG auf gezielte Sensibilisierungsmaß-nahmen und Schulungen. Hierbei wurden im Rahmen einer „Fit4Mobility“-Initiative Diskurse zu den Themen E-Mobilität, Routenplanung und nachhaltige Verkehrsmittel angeregt. Zusätzlich finden Mobilitätskampagnen, wie etwa Fahrrad-tage oder Bewegungs-Challenges, regel-mäßig statt, um Anreize für sportliches und klimafreundliches Pendeln zu schaffen. Laut dem Mobilitätsmanager Florian Koch war das Prinzip der „Frontrunner“ besonders wirkungsvoll, bei dem MA, die bereits auf nachhaltige Mobilität umgestiegen sind, als Vorbilder fungieren und ihre Kollegen motivieren, eigenes Mobilitätsverhalten zu überdenken bzw. erklärende Funktion bei Fragen der Belegschaft einnehmen.
Über die betriebliche Ebene hinaus unterstützt die ASFINAG ihre Mitarbeitenden auch in der privaten Alltagsmobilität. Ein besonders innovatives Instrument ist dabei die kostenlose Nutzung von E-Poolfahrzeugen an Wochenenden. Mitarbeitende können so die Elektromobilität im Alltag erproben, was laut eigenen An-gaben vielfach zu einer langfristigen Verhaltensänderung in Teilen der Belegschaft geführt hat. Außerdem regen begleitende Sensibilisierungskampagnen wie Fahrrad-tage oder Bewegungs-Challenges zu lockeren nachhaltigen Alternativen an. Als besonders wirkungsvoll stellte sich dabei das sogenannte „Frontrunner-Prinzip“ heraus, bei dem Mitarbeitende, die bereits umgestiegen sind, ihre Kolleg*innen als Vorbilder motivieren und zu nachhaltigem Umdenken bewegen.
Resümee
Durch all diese Maßnahmen ist es der ASFiNAG gelungen, langfristige Veränderungen in der betrieblichen und privaten Mobilitätsnutzung ihrer Mitarbeitenden zu etablieren. Die AG beweist damit, dass nachhaltige Mobilitätskonzepte nicht nur positive Umweltwirkungen haben, sondern auch zur Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber beitragen. Mit einem ganzheitlichen Ansatz, der auf Digitalisierung, Elektromobilität und Bewusstseinsbildung setzt, hat ASFiNAG bundesweite Vorreiterrolle zur betrieblichen Mobilitätswende eingenommen und möchte diese auch künftig besetzen.
:Schlusswort
Die ASFiNAG hat in vergangenen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass konsequent umgesetztes Mobilitätsmanagement nicht nur ökologische Vorteile bringt, sondern auch betriebliche Effizienz steigert und den Komfort für Kund*innen erheblich verbessert. Durch Vielzahl an gezielten Handlungsimperativen ist es dem Unternehmen gelungen, nachhaltige Mobilität sowohl intern als auch extern zu fördern und strukturelle Veränderungen herbeizu-führen, die weit über einzelne Initiativen hinausgehen.
Alternativen ermöglicht es der ASFiNAG, jährlich über tausend Tonnen CO₂ zu vermeiden. Ergänzend dazu hat das Unternehmen seine MA aktiv in die Mobilitätswende eingebunden, indem es um-fassende Anreize für nachhaltige Fortbewegungsmittel geschaffen hat. Darunter fallen die Förderungen von Jobrädern, Einführungen eines E-Bike- und E-Scooter-Pools sowie die private Nutzung von ElektroPoolfahrzeugen an Wochen-enden haben nicht nur zur Bewusstseinsbildung beigetragen, sondern auch dazu geführt, dass zahlreiche MA ihre privaten Mobilitätsgewohnheiten zugunsten Klimaneutralität verändert haben.
Doch der Erfolg der ASFiNAG beschränkt sich nicht auf betriebsinterne Mobilität. Auch für Millionen von Menschen, die täglich österreichische Autobahnen und Schnellstraßen nutzen, hat das Unter-nehmen äußerst bedeutende Veränderungen herbeigeführt. Der flächendeckende Ausbau der Ladeinfrastruktur ist etwa eine zentrale Maßnahme, um Elektromobilität im Individualverkehr weiter voranzutreiben. Durch die strategische Platzierung von Schnellladesäulen entlang der gesamten Infrastruktur wird Alternative zum Verbrennungsmotor geschaffen und der Umstieg auf E-Fahrzeuge erleichtert. Die Entscheidung, bis 2030 alle 25 Kilometer eine Ladestation zu errichten, zeigt, dass die ASFiNAG die Mobilitätswende nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgestaltet.
Neben der Förderung nachhaltiger Mobilitätsformen nimmt die ASFINAG auch eine gesellschaftliche Verantwortung wahr, indem sie das Thema Barrierefreiheit als festen Bestandteil ihrer Infrastrukturstrategie verankert hat. Der Umbau von Rastanlagen und Parkplätzen, die Einführung taktiler Leitsysteme und die barrierefreie Gestaltung von sanitären Einrichtungen haben dazu beigetragen, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität das hochrangige Straßennetz selbstständig und komfortabel nutzen können. Die ASFINAG geht dabei über gesetzliche Mindeststandards hinaus und setzt Maßstäbe für eine inklusive Verkehrsinfrastruktur.
:Erfolge
Die erzielten Erfolge sprechen für sich. Im Jahr 2022 konnte durch die zahlreichen Mobilitätsmaßnahmen eine CO₂-Einsparung von über 620 Tonnen realisiert werden. Der Umstieg auf nachhaltige Mobilitätslösungen innerhalb des Unter-nehmens hat dazu geführt, dass mehr als 800.000 Kilometer, die früher mit konventionellen Pkw zurückgelegt wurden, auf ÖV oder E-Fahrzeuge verlagert wurden. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass nachhaltige Mobilität nicht nur ein theoretisches Ziel ist, sondern durch konkrete Maßnahmen und eine durchdachte Strategie tatsächlich erreicht werden kann. Die ASFiNAG ist damit zum Vorreiter in der betrieblichen und öffentlichen Mobilitätswende geworden. Der klare Fokus auf Umweltfreundlichkeit, digitale Effizienz und soziale Verantwortung macht das Unternehmen zum Musterbeispiel für zukunftsorientierte Mobilitätsstrategie, die sowohl ökologischen als auch wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anforderungen gerecht wird. Die erzielten Ergebnisse sind jedoch kein Endpunkt, sondern ein Ausgangspunkt für weitere Innovationen. Mit ihrem Leitsatz „Mit vorausschauen-den, nachhaltigen und innovativen Lösungen sind wir Teil der Mobilitätswende in Österreich“ verfolgt die ASFiNAG weiterhin das Ziel, neue Technologien zu integrieren, um die österreichische Verkehrsinfrastruktur stetig weiterzuentwickeln und klimafreundlicher, moderner und inklusiver zu gestalten. Damit setzt sie ein starkes Zeichen zur nachhaltigen Zukunft des Verkehrs und beweist, dass Unternehmen aktiv Verantwortung übernehmen können – für ihre Mitarbeitenden, Kunden und letztlich für die gesamte Gesellschaft.
:Nachhaltige Infrastruktur für Nutzende
Parallel zu den internen Maßnahmen gestaltet die ASFiNAG auch ihre Infrastruktur für Kundinnen und Kunden nachhaltiger. Bis 2030 sollen entlang des hochrangigen Straßennetzes alle 25 Kilometer Schnellladestationen verfügbar sein, auch für den Schwerverkehr. Damit wird Elektromobilität zu einer realistischen Alternative zum Verbrennungsmotor. Ergänzend werden Rastplätze modernisiert, multimodale Mobilität gefördert und intelligente Verkehrsmanagement-systeme eingesetzt, um den Verkehrsfluss effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Barrierefreiheit: modernisierte Rastanlagen mit rollstuhlgerechten Sanitärbereichen, taktile Leitsysteme und Eurokey-Standards ermöglichen Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine selbstbestimmte Nutzung des Straßennetzes.
:Wirkung und Vorbildfunktion
Die Ergebnisse dieser Maßnahmen sind beachtlich. Allein im Jahr 2022 wurden über 620 Tonnen CO₂ eingespart, während mehr als 800.000 Kilometer, die früher mit konventionellen Pkw zurückgelegt wurden, auf Bahn oder E-Fahrzeuge verlagert werden konnten. Damit beweist die ASFiNAG, dass nachhaltige Mobilitätskonzepte nicht nur ökologische Vorteile bringen, sondern auch Effizienzgewinne und eine erhöhte Arbeitgeberattraktivität. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz aus Digitalisierung, Elektromobilität und Inklusion nimmt das Unternehmen eine Vorreiterrolle in der betrieblichen und öffentlichen Mobilitätswende ein und setzt Maßstäbe für die Zukunft langfristig und kurzfristig. Für uns ein klares Leitprojekt mit nationaler Strahlkraft.
Gesamtresümee
Für das MOBIREG Innovationslabor hat das Beispiel der ASFINAG besondere Bedeutung, da es aufzeigt, wie BMM in großem Maßstab erfolgreich umgesetzt werden kann. Die Kombination aus digitaler Transformation, konsequentem Umstieg auf Elektromobilität und gezielter Bewusstseinsbildung macht deutlich, dass nachhaltige Mobilität weit mehr ist als eine technische oder organisatorische Frage – sie ist ein kultureller Wandel innerhalb einer Organisation. Indem die ASFiNAG ihre Mitarbeitenden aktiv einbindet und zugleich ihre Infrastruktur kundenorientiert und barrierefrei weiterentwickelt, schafft sie ein ganzheitliches Modell, das ökologische, ökonomische und soziale Dimensionen verbindet. Für MOBIREG bietet dieses Best Practice wertvolle An-knüpfungspunkte, um wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Anwendungen zu verknüpfen und so Impulse für weitere Innovationen zu setzen. ASFINAG dient uns damit nicht nur als Referenzunternehmen, sondern auch als inspirieren-der Partner, der den Anspruch von MOBIREG durch Forschung und Transferarbeit für zukunftsweisende Mobilitätslösungen unterstützt.